Schreibtest – Tippgeschwindigkeit messen
Teste deine Tippgeschwindigkeit: Der Schreibtest misst Wörter pro Minute (WPM) und Genauigkeit mit deutschen Übungstexten – kostenlos online.
Tippen Sie den angezeigten Text möglichst fehlerfrei ab. Die Zeitmessung startet mit dem ersten Tastenschlag. Modus: Text fertig tippen · Stufe: Leicht · Tipp: Tab startet neu.
Fehlerquote-Rechner: Genauigkeit aus Tastenschlägen
Geben Sie richtige und falsche Tastenschläge ein. Der Rechner zeigt die Genauigkeit in Prozent an, denn erst Genauigkeit, dann Tempo.
Textdauer-Schätzer: Wie lange tippe ich diesen Text?
Geben Sie die Wortzahl Ihres Textes und Ihr Tempo in Wörtern pro Minute ein. Der Schätzer zeigt, wie viele Minuten und Sekunden das Tippen dauert.
Wie schnell tippen Sie wirklich? Unser Schreibtest misst Ihre Tippgeschwindigkeit in WPM (Wörter pro Minute) und Ihre Genauigkeit – mit drei Schwierigkeitsstufen, fünf Zeitmodi und Übungstexten auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Kostenlos und ohne Anmeldung.
So funktioniert’s
- Wählen Sie Modus, Schwierigkeit und Sprache – oder fügen Sie einen eigenen Übungstext ein.
- Tippen Sie den angezeigten Text ab – die Zeitmessung startet automatisch mit dem ersten Tastenschlag. Jedes Zeichen wird live grün (richtig) oder rot (falsch) markiert.
- Beobachten Sie live Netto-WPM, Brutto-WPM, Genauigkeit und Zeit.
- Beenden Sie den Test (oder tippen Sie den Text fertig) – Ihr Ergebnis erscheint mit persönlichem Leistungs-Level.
- Per Tab-Taste starten Sie jederzeit sofort neu.
Was misst der Schreibtest genau?
Vier Kennzahlen beschreiben Ihr Tippen – es lohnt sich, sie zu unterscheiden:
- Netto-WPM: (richtige Zeichen ÷ 5) ÷ Minuten. Das ist die Kennzahl, auf die es ankommt – sie belohnt nur fehlerfreies Tippen.
- Brutto-WPM: (alle getippten Zeichen ÷ 5) ÷ Minuten. Die Differenz zu Netto zeigt, was Ihre Fehler kosten.
- CPM (Characters per Minute): Anschläge pro Minute – einfach Netto-WPM × 5.
- Genauigkeit: richtige Zeichen ÷ alle Zeichen × 100. Unter 95 % sollten Sie erst das Tempo drosseln, bevor Sie schneller werden.
Warum „÷ 5“? Ein „Wort“ ist beim Tippen keine Wörterbuch-Einheit, sondern eine genormte Größe von fünf Anschlägen – Leerzeichen und Satzzeichen zählen mit. So lassen sich Texte mit langen und kurzen Wörtern fair vergleichen.
Warum Deutsch anders tippt
Deutsche Texte verhalten sich beim Tippen anders als englische – und das sieht man am WPM-Wert:
- Längere Wörter: Deutsche Wörter sind im Schnitt deutlich länger (oft 6–8 Buchstaben), besonders Komposita wie „Krankenversicherungsbeitrag“. Bei gleichem Anschlagstempo fällt der deutsche WPM-Wert deshalb tendenziell etwas niedriger aus als der englische.
- Umlaute und ß: Ä, Ö, Ü und ß sind eigene Tasten auf dem deutschen QWERTZ-Layout – und typische Stolpersteine, weil sie vom schwächsten Finger (kleiner Finger rechts) erreicht werden.
- Großschreibung: Jedes Substantiv beginnt groß – die Umschalttaste ist im Deutschen ständig im Einsatz.
Deshalb trainiert die Stufe „Mittel“ gezielt Umlaute und die Stufe „Schwer“ lange Komposita und Fachbegriffe – genau dort, wo deutsche Tipper am meisten Zeit verlieren.
Was ist ein guter WPM-Wert? Referenztabelle
- Anfänger: unter 20 WPM – gerade erst angefangen, Blick wandert noch zur Tastatur.
- Grundlegend: 20–39 WPM – flüssiges Zwei- oder Mehrfingersystem.
- Durchschnitt: 40–60 WPM – der Bereich der meisten Büroangestellten.
- Fortgeschritten: 60–80 WPM – sicheres Zehnfingersystem.
- Profi: 80–100 WPM – Niveau für Sekretariat, Redaktion und Dateneingabe.
- Elite: über 100 WPM – Wettkampf-Niveau, das nur wenige erreichen.
Zur Einordnung: Für Bürojobs gelten 40–60 WPM als solide, Sekretariatsstellen verlangen oft 60–75 WPM bei sehr hoher Genauigkeit, und in Eignungstests für den öffentlichen Dienst werden häufig um die 50 WPM erwartet. Unser Tool vergibt nach jedem Test automatisch das passende Level.
Die drei Schwierigkeitsstufen
- Leicht: Kurze, einfache Alltagssätze ohne schwierige Sonderzeichen – ideal zum Aufwärmen und für Einsteiger ins Zehnfingersystem.
- Mittel: Längere Sätze mit vielen Umlauten (ä, ö, ü) und ß – trainiert gezielt die typischen deutschen Stolperstellen.
- Schwer: Lange Komposita, Fachbegriffe und verschachtelte Sätze aus Verwaltung, Wissenschaft und Recht – für alle, die über 60 WPM hinauswollen.
Zehnfingersystem lernen: die Grundlagen
Der größte Temposprung gelingt nicht durch hektischeres Tippen, sondern durch System:
- Grundposition: Linke Hand auf A S D F, rechte Hand auf J K L Ö (deutsches QWERTZ), Daumen auf der Leertaste. Alle anderen Tasten werden von hier aus erreicht.
- Nicht auf die Tastatur schauen: Der Anfang ist langsam und frustrierend – aber das Muskelgedächtnis baut sich nur auf, wenn die Augen am Text bleiben.
- Genauigkeit vor Tempo: Tippen Sie so langsam, dass Sie 97–99 % Genauigkeit halten, und steigern Sie dann schrittweise. Auf wackeligen Grundlagen aufgebautes Tempo stößt schnell an eine Decke.
- 15 Minuten täglich: Kurze, regelmäßige Einheiten bringen mehr als eine lange Session pro Woche – nach etwa einem Monat sind 10–15 WPM Zuwachs realistisch.
- Umlaute gezielt üben: Wörter wie „über“, „könnte“, „größer“ und „heißen“ trainieren den kleinen Finger – nutzen Sie dafür die Stufe „Mittel“.
QWERTZ-Layout: Was deutsche Tipper wissen sollten
Deutsche Tastaturen folgen dem QWERTZ-Layout – benannt nach den ersten sechs Tasten der oberen Reihe. Die wichtigsten Unterschiede zum englischen QWERTY:
- Y und Z sind vertauscht: Auf QWERTZ liegt Z dort, wo auf QWERTY Y liegt – weil Z im Deutschen weitaus häufiger vorkommt. Wer zwischen den Layouts wechselt, vertippt sich hier am öftesten.
- Umlaute als eigene Tasten: Ä, Ö und Ü liegen direkt rechts auf der Haupttastatur, das ß rechts daneben – ganz ohne Tastenkombination erreichbar.
- Grundposition: A S D F (links) und J K L Ö (rechts). Der rechte kleine Finger bedient Ä, Ö, Ü und ß – genau deshalb lohnt sich gezieltes Umlaut-Training in Stufe „Mittel“.
Ihr 4-Wochen-Plan: Von 30 auf 50 WPM
Ein einfacher, alltagstauglicher Trainingsplan – 15 Minuten pro Tag genügen:
- Woche 1 – Grundlagen: Stufe „Leicht“, Modus „Text fertig tippen“. Ziel: Grundposition verinnerlichen, nicht auf die Tastatur schauen. WPM ist egal – Genauigkeit über 95 % zählt.
- Woche 2 – Rhythmus: Weiter Stufe „Leicht“, jetzt im 1-Minuten-Modus. Ziel: gleichmäßiges Tempo ohne Pausen, Genauigkeit weiter über 95 %.
- Woche 3 – Umlaute: Wechsel zu Stufe „Mittel“. Die Umlaut-Sätze fühlen sich zunächst langsam an – das ist normal und genau der Trainingseffekt.
- Woche 4 – Ausdauer: 2-Minuten-Modus auf Stufe „Mittel“. Ziel: Das Tempo der Vorwochen über die doppelte Zeit halten. Wer hier 45–55 WPM bei 97 % Genauigkeit schafft, tippt schneller als die meisten Büroangestellten.
Danach: Stufe „Schwer“ für Komposita und Fachsprache – oder ein eigener Übungstext aus Ihrem Arbeitsalltag (E-Mails, Berichte), damit das Training direkt nützt.
Häufige Fehler beim Üben
- Nur auf die WPM-Zahl starren: Wer Tempo erzwingt, züchtet Fehler. Achten Sie zuerst auf die Genauigkeits-Anzeige.
- Unregelmäßig üben: Drei Wochen Pause kosten fast so viel, wie drei Wochen Training bringen.
- Falsche Fingerhaltung: Wer mit zwei Fingern schnell ist, plateauiert bei ca. 40 WPM – der Umstieg aufs Zehnfingersystem lohnt sich trotzdem.
- Zu lange Sessions: Müde Hände tippen unsauber. Lieber zweimal 15 als einmal 60 Minuten.
- Korrekturen ignorieren: Die Anzeige „Korrekturen“ verrät, wie oft Sie zurückgehen mussten – ein guter Indikator für wackelige Tasten.
Genauigkeit messen: richtige durch alle Tastenschläge
Die WPM-Zahl allein sagt wenig: Wer mit 60 Wörtern pro Minute tippt, aber jedes fünfte Wort korrigieren muss, ist langsamer als jemand mit 40 Wörtern ohne Korrekturen. Die Genauigkeit rechnet deshalb richtig geteilt durch alle Tastenschläge, mal 100. Bei 490 richtigen und 10 falschen Tastenschlägen sind das 98 Prozent.
Als Trainingsregel taugt die Reihenfolge: Erst die Genauigkeit über 98 Prozent bringen, dann das Tempo steigern. Wer das Tempo zuerst steigert, trainiert Fehler ein, die sich später nur mühsam wieder abtrainieren lassen. Der Fehlerquote-Rechner auf dieser Seite macht die Zahl sichtbar, die im Test selbst oft unter der WPM-Angabe untergeht.
Textdauer schätzen: Wörter, WPM und Minuten
Wer einen Text abtippen muss, plant meist mit der Seitenzahl, aber die Zeit hängt vom Tempo ab, nicht von der Seite. Bei 40 Wörtern pro Minute dauern 250 Wörter gut sechs Minuten, bei 20 WPM schon zwölfeinhalb. Der Textdauer-Schätzer macht aus dieser einfachen Division eine Planungszahl: Wörter geteilt durch WPM, mal 60, ergibt die Sekunden.
Die Zahl ist eine reine Tippzeit. Pausen zum Nachdenken, Nachschlagen oder Korrigieren kommen dazu, und wer einen unbekannten Fachtext tippt, sollte großzügig aufrunden. Für die Übungsplanung taugt die Schätzung trotzdem: Wer weiß, dass der Übungstext sechs Minuten dauert, legt sich keine zwanzig Minuten dafür hin und wundert sich danach über die Lücke im Tagesplan.
Tipptest: Tippgeschwindigkeit testen und WPM messen
Ein tipptest – auch tipp test oder tipp tester geschrieben – misst, wie schnell und wie genau Sie tippen. Die wichtigste Zahl ist WPM, Wörter pro Minute. Wer seine tippgeschwindigkeit testen will, tippt einen vorgegebenen Text ab und erhält danach Tempo und Fehlerquote. Ebenso lässt sich die schreibgeschwindigkeit testen: Beides meint denselben Vorgang, und der zusammengeschriebene tippgeschwindigkeitstest ist die gängige Bezeichnung dafür. Ein schnellschreibtest oder ein schnell schreiben test läuft genauso ab – nur der Name ist kürzer.
Beim Üben geht es nicht nur um Tempo, sondern um Genauigkeit. Ein wpm test zeigt das Tempo, ein test wpm dasselbe von der anderen Seite formuliert. Wer für eine Prüfung übt, sucht manchmal nach einem type exam oder einem wpm exam – gemeint ist ein Test unter Prüfungsbedingungen, mit festem Text und Zeitlimit. Auch der type test ist nichts anderes als ein Tipp-Test unter anderem Namen. Wichtig ist: Erst genau tippen, dann schnell werden. Wer nur auf Tempo drückt, trainiert Fehler ein.
Schnell schreiben mit dem Zehnfingersystem
Schnell schreiben lernt man mit dem Zehnfingersystem: Jede Taste hat einen festen Finger, die Hände bleiben in der Grundstellung. Wer mit tippen 10 finger anfängt, übt zuerst die Grundreihe, dann die oberen und unteren Reihen. Ein 10 finger schreiben test prüft, ob das System sitzt – ohne auf die Tastatur zu schauen. Auf Englisch heißt das 10 finger typing oder, als Aufforderung formuliert, type ten fingers. Die Kurzform 10 fingers taucht in Suchanfragen ebenfalls auf und meint dasselbe: Tippen mit allen zehn Fingern statt mit zwei Zeigefingern.
Auf Englisch gesucht: typing test, typing speed test und WPM test
Auf Englisch suchen viele nach einem typing test oder genauer nach einem typing speed test. Gemeint ist dasselbe Tool: ein Test, der die typing speed misst, also die Tippgeschwindigkeit in Wörtern pro Minute. Die Varianten typing test typing speed, typing test typing und test typing speed test sind längere Suchformulierungen für denselben Test, ebenso wie typing score test – hier steht das Ergebnis, der Punktestand, im Vordergrund. Auch speed typing speed test, speed for typing, testing for typing speed, speedtest typing speed, wpm speed test, wpm typing test, typing faster test und typewriter speed test beschreiben denselben Wunsch: herausfinden, wie schnell man tippt. Die Kurzformen typespeed tester und test fast type gehören in dieselbe Gruppe – alle führen zu einem Tipp-Test wie diesem hier.
WPM-Rechner: So wird Ihr Wert berechnet
WPM steht für Wörter pro Minute. Ein „Wort“ ist dabei eine Recheneinheit von genau fünf Anschlägen – unabhängig davon, wie lang die getippten Wörter wirklich sind. So bleibt der Wert über Sprachen und Tests hinweg vergleichbar:
Netto-WPM = (korrekte Zeichen ÷ 5) ÷ Minuten. Fehler werden also nicht mitgezählt, sondern senken den Wert. Daneben zeigt das Tool zwei weitere Werte: Brutto-WPM zählt alle getippten Zeichen (auch falsche), CPM sind die Anschläge pro Minute insgesamt.
Rechenbeispiel: Sie tippen in 60 Sekunden 280 Zeichen, davon 250 korrekt. Dann gilt: Netto-WPM = (250 ÷ 5) ÷ 1 = 50 WPM, Brutto-WPM = (280 ÷ 5) ÷ 1 = 56 WPM, CPM = 280. Der Unterschied zwischen 50 und 56 ist genau der Preis der Fehler – deshalb lohnt sich Genauigkeitstraining mehr als reines Schnelltippen.
Nach jedem Test listet das Ergebnis Ihre drei häufigsten Fehlerzeichen. Mit der neuen Schaltfläche „Mit Fehlerzeichen üben“ erzeugen Sie daraus sofort einen Übungstext aus Wörtern, die genau diese Zeichen enthalten – statt allgemein weiterzutippen, trainieren Sie gezielt Ihre Schwachstellen.
Häufige Fragen (FAQ)
Was bedeutet WPM?
Was ist ein guter Wert im Schreibtest?
Wie kann ich schneller tippen lernen?
Wann startet die Zeitmessung?
Was bedeuten die grünen und roten Zeichen?
Was ist der Unterschied zwischen Netto- und Brutto-WPM?
Warum ist mein WPM auf Deutsch niedriger als auf Englisch?
Welche Schwierigkeitsstufe soll ich wählen?
Wie starte ich den Test neu, ohne zu klicken?
Zählen Korrekturen mit der Rücktaste als Fehler?
Gibt es einen Wortmodus?
Zeigt der Test meine häufigsten Fehlerzeichen?
Kann ich mit meinen Fehlerzeichen gezielt üben?
Gibt es einen 5-Minuten-Modus?
Wie berechne ich meine Tipp-Genauigkeit?
Wie lange brauche ich, um einen Text mit 250 Wörtern zu tippen?
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