Scribzio
📄 Ratgeber für Bewerbungen

Schriftart Bewerbung – die richtige Schrift für Anschreiben und Lebenslauf

Schriftart Bewerbung: Welche Schriftart passt zu Anschreiben und Lebenslauf? Unsere Empfehlungen mit Größen, Abständen und den Fehlern, die Sie vermeiden sollten – inklusive Checkliste.

✓ Für Anschreiben & Lebenslauf✓ Mit Vergleichstabelle✓ Inklusive Checkliste
📊

VergleichstabelleDie besten Schriften im direkten Vergleich
🔠

Schriftgrößen-GuideWelche Größe für Text und Überschriften
🚫

Fehler vermeidenDie häufigsten Schrift-Fehler in Bewerbungen
✅

ChecklisteAbhaken vor dem Versand
📝

Anschreiben & LebenslaufFür beide Dokumente
💼

Seriös & modernFür jede Branche die passende Wahl

Die Schriftart für die Bewerbung entscheidet über den ersten Eindruck – noch bevor ein Personaler den ersten Satz liest. Eine saubere, gut lesbare Schrift wirkt professionell; eine verspielte oder winzige Schrift lenkt vom Inhalt ab. Dieser Ratgeber zeigt, welche Schriftart für Anschreiben und Lebenslauf passt, welche Größe richtig ist und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Warum die Schriftart in der Bewerbung zählt

Personaler überfliegen eine Bewerbung in wenigen Sekunden. In dieser Zeit entscheidet auch das Schriftbild: Ist der Text auf den ersten Blick lesbar und ruhig, wird weitergelesen. Ist er eng, winzig oder verspielt, sinkt die Bereitschaft, sich mit dem Inhalt zu beschäftigen. Dazu kommt die Technik: Viele Unternehmen nutzen Bewerbungssoftware (ATS), die den Text automatisch ausliest. Standardschriften werden zuverlässig erkannt, ausgefallene Schriften oft nicht.

Die besten Schriftarten für die Bewerbung im Vergleich

Schriftart Wirkung Gut für Größe
Calibri Modern, freundlich, gut lesbar Fast jede Bewerbung 11–11,5 pt
Arial Neutral, klar, seriös Technik, Verwaltung, IT 11 pt
Georgia Klassisch, elegant, seriös Recht, Finanzen, Verwaltung 11–12 pt
Garamond Fein, edel, zeitlos Kreative Berufe, Geisteswissenschaften 11,5–12 pt
Verdana Sehr gut lesbar, breit Online-Bewerbungen, lange Texte 10,5–11 pt
Helvetica Schlicht, modern, sachlich Design, Marketing, Medien 11 pt
Cambria Seriös, aber frischer als Times Wissenschaft, Bildung 11–12 pt
Times New Roman Klassisch, aber altmodisch Nur wenn ausdrücklich gewünscht 12 pt

Welche Schriftgröße für die Bewerbung?

Als Faustregel gilt: Anschreiben und Lebenslauf in 11 bis 12 Punkt, Überschriften in 14 bis 16 Punkt, Name und Kontaktdaten im Kopf in 14 bis 18 Punkt. Der Zeilenabstand liegt bei 1,0 bis 1,15 – so bleibt der Text kompakt, aber luftig. Unter 10 Punkt wird der Text schwer lesbar, über 12 Punkt wirkt die Bewerbung wie ein Kinderbuch. Wichtig: Eine Bewerbung sollte mit der gewählten Schrift auf eine Seite (Anschreiben) beziehungsweise zwei Seiten (Lebenslauf) passen – stellen Sie die Größe so ein, dass das gelingt.

Schriftart für das Anschreiben

Im Anschreiben zählt der Fließtext: lange Absätze, die schnell gelesen werden müssen. Serifenlose Schriften wie Calibri und Arial sind am Bildschirm am besten lesbar, Serifenschriften wie Georgia und Garamond wirken auf Papier edler. Entscheidend ist die Branche: Für eine Bewerbung in einer Kanzlei oder Bank passt Georgia, für ein Start-up oder eine IT-Firma Calibri. Bleiben Sie bei einer Schrift für das ganze Anschreiben – Überschriften dürfen höchstens fett oder eine Stufe größer sein, nicht in einer anderen Schrift stehen.

Schriftart für den Lebenslauf

Der Lebenslauf wird nicht gelesen, sondern gescannt: Stationen, Daten, Stichworte. Hier hilft eine klare, serifenlose Schrift wie Arial oder Calibri mit deutlichen Abständen zwischen den Abschnitten. Überschriften wie „Berufserfahrung“ oder „Ausbildung“ stehen fett und etwas größer, die Details darunter in normaler Stärke. Tabellen und Spalten halten den Lebenslauf übersichtlich – achten Sie darauf, dass die Schrift in allen Zellen gleich ist.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

  • Verspielte Schriften: Comic Sans, verschnörkelte Schreibschriften oder Handschriften haben in einer Bewerbung nichts verloren.
  • Zu viele Schriften: Mehr als zwei Schriftarten wirken unruhig und unprofessionell.
  • Zu kleine Schrift: Unter 10 Punkt liest niemand gern – kürzen Sie lieber den Text, statt die Schrift zu verkleinern.
  • Farbige Schrift: Fließtext bleibt schwarz oder dunkelgrau. Farbe gehört höchstens in eine dünne Linie oder eine Überschrift – und auch dort sparsam.
  • Unterstreichen und Kursiv im Fließtext: Unterstrichenes wirkt wie ein Link, Kursiv über lange Strecken ist anstrengend zu lesen.
  • Unterschiedliche Schriften in Anschreiben und Lebenslauf: Beide Dokumente gehören zusammen und sollten die gleiche Schrift nutzen.

Bewerbungs-Checkliste: Schrift und Layout

Haken Sie die Punkte vor dem Versand ab – direkt hier auf der Seite:







Fazit: Welche Schriftart für die Bewerbung nehmen?

Wenn Sie sich nicht entscheiden können, nehmen Sie Calibri in 11,5 Punkt – modern, gut lesbar und in fast jeder Branche akzeptiert. Für klassische Berufe ist Georgia in 11,5 Punkt die edlere Alternative. Wichtiger als die einzelne Schrift ist die Einheitlichkeit: eine Schrift, eine Größe, ein sauberes Layout – dann kann der Inhalt überzeugen. Für eine persönliche Note unter dem Anschreiben hilft unser Unterschrift-Generator; für die E-Mail-Bewerbung finden Sie Vorlagen in unserem E-Mail-Signatur-Generator.

Häufige Fragen (FAQ)

Welche Schriftart ist die beste für eine Bewerbung?
Für moderne Bewerbungen: Calibri oder Arial in 11 bis 11,5 Punkt. Für klassische Branchen: Georgia oder Garamond in 11 bis 12 Punkt. Wichtiger als die einzelne Schrift ist, dass sie gut lesbar ist und zum Berufsfeld passt.
Welche Schriftgröße ist für eine Bewerbung richtig?
Anschreiben und Lebenslauf: 11 bis 12 Punkt. Überschriften: 14 bis 16 Punkt. Name und Kontaktdaten im Kopf: 14 bis 18 Punkt. Unter 10 Punkt wird der Text schwer lesbar – das fällt Personalern sofort auf.
Serif oder Sans-Serif für die Bewerbung?
Beides ist möglich. Serifenlose Schriften wie Calibri und Arial wirken modern und sind am Bildschirm gut lesbar. Serifenschriften wie Georgia und Garamond wirken klassisch und seriös. Entscheide nach Branche: Kreativ und IT eher serifenlos, Recht und Verwaltung eher mit Serifen.
Ist Calibri eine gute Schriftart für die Bewerbung?
Ja. Calibri ist die Standardschrift moderner Office-Programme, wirkt freundlich und ist am Bildschirm sehr gut lesbar. Sie ist eine sichere Wahl für fast jede Bewerbung.
Darf ich zwei Schriftarten in der Bewerbung mischen?
Ja, aber höchstens zwei – zum Beispiel eine für Überschriften und eine für den Fließtext. Mehr wirkt unruhig. Beide Schriften sollten gut zusammenpassen, etwa Arial für Überschriften und Calibri für den Text.
Welche Schriftart für eine Online-Bewerbung?
Die gleiche wie für die Papierbewerbung: eine Standardschrift wie Calibri, Arial oder Georgia. Bewerbungsportale und ATS-Systeme lesen Standardschriften zuverlässig aus – ausgefallene Schriften werden oft falsch dargestellt oder gar nicht erkannt.
Ist Times New Roman noch zeitgemäß?
Times New Roman ist lesbar und seriös, wirkt aber inzwischen altmodisch und eng. Georgia oder Cambria sind die moderneren Alternativen mit Serifen. Wenn die Stellenanzeige eine klassische Schrift verlangt, ist Times New Roman weiterhin in Ordnung.
Wie wirkt die Schriftart auf Personaler?
Die Schrift ist der erste optische Eindruck deiner Bewerbung. Eine saubere, gut lesbare Schrift signalisiert Sorgfalt und Professionalität. Eine verspielte oder winzige Schrift lenkt vom Inhalt ab – und der Inhalt entscheidet am Ende.

Bereit für das nächste Tool?

Entdecke alle kostenlosen Online-Text-Tools von Scribzio – ohne Anmeldung.

Alle Tools ansehen →